{"id":5217,"date":"2021-09-07T14:07:16","date_gmt":"2021-09-07T13:07:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wagnerverlag.at\/content\/?p=5217"},"modified":"2021-10-04T15:44:40","modified_gmt":"2021-10-04T14:44:40","slug":"buchpraesentation-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wagnerverlag.at\/content\/?p=5217","title":{"rendered":"Buchpr\u00e4sentation"},"content":{"rendered":"<p>Der Wagner Verlag pr\u00e4sentierte am 1. Oktober 2021 in Linz das Buch <em>\u201eKatholische Kirche und Sozialdemokratie in \u00d6sterreich<\/em>\u201c. Die Herausgeber Franz Gmainer-Pranzl, Martin J\u00e4ggle und Anna Wall-Strasser hoben als Motiv f\u00fcr die Publikation hervor, dass die Katholische Kirche im Unterschied zu anderen politischen und staatlichen Akteuren im Jubil\u00e4umsjahr 2018 \u201e100 Jahre Republik \u00d6sterreich\u201c keinerlei Beitrag zu ihrer politischen Rolle in der Ersten Republik lieferte. Wenn auch in der j\u00fcngeren Geschichte die Feindschaft zwischen Kirche und Arbeiterschaft ein Ende gefunden hat, pr\u00e4gt dennoch bis heute eine Fremdheit diese Beziehung, und noch immer sind Arbeiter*innen nur \u00a0selten in seelsorglichen Gruppen und Pfarrgemeinden anzutreffen.<\/p>\n<p>Die Herausgeber*innen wollen mit dem Band diese belastete Beziehung kl\u00e4ren helfen und bieten im Buch eine F\u00fclle von Beitr\u00e4gen zu historischen Fakten aus der Zeit der Ersten Repbulik, aber auch Beispiele gelungener Praxis aus der Gegenwart der Arbeiter*inneneelsorge und anderen seelsorglichen Initiativen, in denen ein Br\u00fcckenschlag zwischen Katholischer Kirche und Sozialdemokratie m\u00f6glich war. In einem abschlie\u00dfenden Memorandum stellen die drei Theologen als Herausgeber folgende Forderungen an die Katholische Kirche: Sie m\u00f6ge erstens die politische Rolle der Katholischen Kirche in \u00d6sterreich zwischen 1918 und 1938\u00a0 durch unabh\u00e4ngige Expert*innen wissenschafltich untersuchen lassen. Weiters fordern sie \u2013 angesichts der selbstverordneten \u00c4quidistanz zu allen politischen Parteien \u2013 eine kritische Auseinandersetzung \u00fcber den real praktiziereten parteipolitischen Standort der Kirche in der Gegenwart. Drittens ermuntern sie \u00a0die Bisch\u00f6fe zu einer Erkl\u00e4rung \u00fcber die Mitverantwortung an den Tr\u00e4godien der Ersten Republik.<\/p>\n<p>18 verschiedene Autoren bieten auf 288 Seiten eine spannende Lekt\u00fcre samt Bebilderung. Ausgehend von einem \u00dcberblick der \u00f6sterreichweiten Geschichte bietet der Band eine Beschreibung markanter Ereignisse beginnend mit der sozialdmeokratisch-christlichsozialen Koalition 1918-1920, die christlichsoziale Politik Ignaz Seipels in den 1920er-Jahren \u00fcber das Jahr 1934 bis zu den Br\u00fcckenbauern Bruno Kreisky und Franz Kardinal K\u00f6nig in den 1970er-Jahren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wagner Verlag pr\u00e4sentierte am 1. Oktober 2021 in Linz das Buch \u201eKatholische Kirche und Sozialdemokratie in \u00d6sterreich\u201c. Die Herausgeber Franz Gmainer-Pranzl, Martin J\u00e4ggle und Anna Wall-Strasser hoben als Motiv f\u00fcr die Publikation hervor, dass die Katholische Kirche im Unterschied zu anderen politischen und staatlichen Akteuren im Jubil\u00e4umsjahr 2018 \u201e100 Jahre Republik \u00d6sterreich\u201c keinerlei Beitrag zu ihrer politischen Rolle in der Ersten Republik lieferte. 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